Newsletter März 2018

Mitarbeiter*innen für 4 Wochen gesucht!

Die Stiftung managerohnegrenzen berät in Wirtschafts – relevanten und Managementfragen in allen Branchen und allen Unternehmens-Bereichen, vor allem in Afrika, genau diejenigen Unternehmer, die sich eine qualifizierte Beratung nicht leisten können. Manager*innen aus Verwaltung und Marketing, Personalentwicklung, Strategie, Finanzwesen, Markterschließung, Projektmanagement, Training und Schulung kommen bei unseren Partnern zum Einsatz. Auch Young Leader/Masterstudenten im Tandem. Direkt vor Ort, gezielt, qualifiziert, effizient.

Hier können Sie mitwirken. Eine Vielzahl von Unternehmern*innen
wartet auf Ihre Unterstützung. Die Einsätze sind individuell planbar.

volunteer manager

Unser Projekt des Monats: (upcyling) Schuhproduktion in Ghana
Im ersten Anlauf beraten von Christian Karnau.
Jetzt suchen wir dringend einen Manager aus der Schuhproduktion, der die jungen Unternehmer, die Sie unten sehen, an neuen Maschinen trainieren kann.
https://stiftung-managerohnegrenzen.de/blog/projects/

Was auch für uns „Entwicklungs“ hilfe bedeutet
Auszüge aus einer Veröffentlichung des Experten Prof. Dr Peter Molt
bei der Konrad-Adenauer-Stiftung. Wir teilen diese Einschätzung.
Und geben Sie Ihnen zum Mitdenken weiter.

„Ein Grundsatz muss unbedingt gelten: Der Staat muss die Wirtschaft fördern, aber nicht selbst Arbeitsbeschaffung betreiben. Er sollte sich auf die Gestaltung geeigneter und fördernder Rahmenbedingungen konzentrieren. Jedenfalls dürfen die gewaltigen Summen von Entwicklungshilfe für die Staaten Afrikas nicht weiter in den aufgeblähten, ineffizienten und oft korrupten Staatsapparaten Afrikas versickern. Nur wenn die Mittel möglichst direkt an leistungsbereite und engagierte junge Menschen gelangen, entsteht ein Potenzial von Beschäftigung und Perspektiven, das der Herausforderung entspricht. Eine Konzentration der bilateralen deutschen Entwicklungspolitik auf diese Aufgabe wäre der Rolle Deutschlands als einer führenden Industrie- und Handelsmacht besonders angemessen. Sie entspricht gleichermaßen seinen Interessen und seinen Werten.

Noch ist es nicht zu spät, den Verfall Subsahara-Afrikas in einen Kontinent der Massenarmut, Massenmigration und Massengewalt aufzuhalten. Junge Menschen emigrieren, weil sie keine Chancen mehr sehen, unter den bestehenden politischen und wirtschaftlichen Bedingungen eine wirtschaftliche Existenz für sich und ihre Familien aufzubauen. Ihnen müssen neue Wege in eine bessere Zukunft sowie für sie nachvollziehbare Beispiele aufgezeigt werden, wie sie diese selbst gestalten können. Europa darf ihnen nicht nur mit Grenzschutz, Abschiebungen und dem Entzug der Hilfe begegnen, sondern muss ihnen Wirkungs- und vertrauensvoll helfen. Durch ihre wirtschaftliche Ermächtigung wird ihnen eines Tages dann auch die politische Ermächtigung zufallen.“

Haben Sie Interesse am gesamten Artikel? Wir senden Ihnen gern das PDF zu.
Schreiben Sie uns: kontakt@managerohnegrenzen.de