Praktikum bei managerohnegrenzen: Anna

Young Leader managerohnegrenzen: Anna
Praktikum bei managerohnegrenzen: Anna

Hallo zusammen! Mein Name ist Anna und ich bin 18 Jahre alt. Zurzeit mache ich ein Praktikum bei managerohnegrenzen (mog) und werde voraussichtlich auch noch für einige Monate Teil des Teams sein. Ich habe letztes Jahr mein Abitur gemacht und bin gerade noch in einer Orientierungs- und Entscheidungsphase für meinen weiteren Weg.

Ich habe mich für dieses Praktikum entschieden, da ich erfahren möchte, welche Möglichkeiten es im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit und wie das alles funktioniert. Zudem ist diese Branche in der Zukunft von enormer Wichtigkeit.

Ich bekomme bei mog einen guten Überblick darüber, was nachhaltige Unterstützung ist und wie die Projekte ablaufen. Außerdem ist es spannend zu erfahren, wie eine Stiftung aufgebaut ist, und welche Schwierigkeiten und Herausforderungen damit verbunden sind. Gemeinsam mit anderen mog-Teammitgliedern arbeite ich aktuell an einem Projekt in Kolumbien, das gerade noch in den Startlöchern steht. Außerdem arbeite ich im Bereich der sozialen Medien und an verschiedenen kleineren Projekten mit, die sich im Laufe der Wochen ergeben. Wegen der Corona Pandemie hat mog die gesamte Kommunikation auf Video- und Telefonkonferenzen umgestellt. Für mich ist es sehr spannend, diesen digitalen Umbruch mitzuerleben. Ich bin froh ein Teil des Teams zu sein, da die Arbeit, die man hier ehrenamtlich realisiert, zu 100% benötigt und geschätzt wird. Sofort wird einem bewusst, dass jeder Teil den man beiträgt ein wichtiger Bestandteil von etwas Großem ist.

manaerohnegrenzen Team 2020
Das Team von manaerohnegrenzen in Stuttgart

Meine Zeit hier regt mich ständig dazu an, über die Branche der Entwicklungsarbeit nachzudenken. die viel mehr in die Tiefe gehen. Darunter, wie essentiell es ist eine präzise und bedachte Arbeit im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit zu leisten.

Es wird oftmals unterschätzt, wie schwierig es ist mit Menschen aus anderen Kulturen zu kommunizieren. Wichtig ist, dass man sich dabei nicht selbst in den Vordergrund stellt, sondern zuhört. Es wird auch immer deutlich, dass die Menschen, die in den “Low Income Countries” leben, ihr Land selbst aufbauen wollen. Sie möchten nicht nur von externer Hilfe abhängig sein. Dabei ist natürlich die Hilfe von außen nicht falsch, sie darf nur nicht aufdringlich sein und muss den Partner dazu ermutigen, die Dinge selbst umzusetzen. Nachhaltigkeit ist hier das Stichwort. Ich halte die Beratungsmöglichkeiten die auch bei mog angeboten werden, für eine gute Basis, um Unternehmen den Raum zu geben sich durch das Knowhow von Managern weiter zu entwickeln.

Obwohl ich noch nicht sehr lange in der Stiftung mitarbeite steht für mich fest, dass die nachhaltige Entwicklungszusammenarbeit ein Bereich sein wird, der mich hoffentlich auch in der Zukunft begleiten wird. Es ist mir sehr wichtig, unabhängig von dem Weg den ich letztendlich einschlagen werde, mich mit Menschen, der Gemeinschaft und unserer Kooperation zu einer besseren Welt zu beschäftigen.

Eure Anna