Praktikum bei managerohnegrenzen: Fabian berichtet

Hallo zusammen!

Ich heiße Fabian, bin 23 Jahre alt, musikbegeistert und liebe die Berge. Nachdem ich vergangenen Sommer mein Bachelorstudium in Psychologie abgeschlossen habe, war es mir für meine weitere Entwicklung sehr wichtig, mich auch praktisch weiterzubilden. Deshalb absolvierte ich in den vergangenen Monaten einige Praktika in verschiedenen Branchen. Bevor ich im Herbst mein Masterstudium beginnen werde, war ich nun für einige Monate bei Manager ohne Grenzen im Bereich „Internationales Projektmanagement“ tätig.

Seit der Flüchtlingskrise 2015 stehe ich sehr viel im Austausch mit Geflüchteten, unter anderem afrikanischer Herkunft. Keiner von ihnen hat das Heimatland gerne verlassen, aber die Umstände vor Ort ließen kaum eine Alternative zu. Mir wurde deshalb immer mehr bewusst, wie wichtig neben der Integration der Geflüchteten auch die Ursachenbekämpfung der Flucht ist. Die Beweggründe, wieso sich hunderttausende Afrikaner*innen gezwungen sehen, ihr Heimatland zu verlassen, sind vielfältig. Meistens sind es Armut und Hunger, mangelnde Gesundheitsversorgung sowie Arbeits- und Perspektivlosigkeit. Obwohl jährlich große finanzielle Mittel für die Entwicklungshilfe bereitgestellt werden, kommt es noch zu selten zu nachhaltigen Verbesserungen. Beispielsweise wird mit dem Geld eine Schule gebaut. Allerdings wird hierbei zu selten bedacht, dass die Schule auch langfristig ihre Kosten decken muss, um bestehen zu können. Häufig sind diese Schulen dann auf Spendengelder angewiesen und befinden sich so in einem Abhängigkeitsverhältnis: Bleiben die Spendengelder aus, muss die Schulen schließen.

Warum ich mich für ein Praktikum bei managerohnegrenzen entschieden habe:

Die Stiftung Manager ohne Grenzen versucht dieses Abhängigkeit von Spenden aufzubrechen und verfolgt einen nachhaltigen Ansatz, der mich sehr überzeugt: Durch den Know-How Transfer von erfahrenen Manager*innen werden sowohl Unternehmen als auch NGOs darin unterstützt, sich nachhaltig aufzustellen, um langfristig bestehen und wachsen zu können – unabhängig von Spendengeldern.

Fabian mit dem managerohnegrenzen Team und den neuen Praktikanten
Fabian mit dem managerohnegrenzen Team und den neuen Praktikanten

Das Praktikum stellt für mich eine ideale Möglichkeit dar, mich über meinen „psychologischen Tellerrand“ hinweg weiterzubilden und mich gleichzeitig in einem Themenfeld einzubringen, welches mir sehr am Herzen liegt. Im Rahmen meiner Tätigkeiten im Projektmanagement bin ich täglich im Austausch mit Unternehmen aus verschiedenen Ländern und Kulturen, was herausfordernd und bereichernd zugleich ist. Außerdem bietet die Stiftung die Möglichkeit, sich seinen Interessen und Stärke entsprechend an vielen Stellen einzubringen. So wirke ich aufgrund meines psychologischen Hintergrundes neben meiner Haupttätigkeit im Projektmanagement auch im Bereich Human Resources mit. Generell finde ich es sehr besonders, dass ich als Praktikant ein vollständiges Teammitglied bin und nach kurzer Einarbeitungszeit meinen eigenen Verantwortungsbereich zugeteilt bekommen habe. Dadurch ist auch nach mehreren Monaten der Mitarbeit die Lernkurve nach wie vor sehr steil.

Da sich meine Zeit bei managerohnegrenzen langsam zu Ende neigt, kann ich rückblickend sagen, dass es äußerst bereichernde Monate waren. Sowohl aus beruflicher als auch persönlicher Sicht werde ich noch lange auf diese positive Zeit zurückblicken.

Bist auch du daran interessiert ein Praktikum bei managerohnegrenzen zu machen und einen Einblick in die Entwicklungsarbeit zu erhalten?
Dann bewerbe dich mit Anschreiben und Lebenslauf unter: kontakt@managerohnegrenzen.de
Mehr Infos zu aktuellen Praktika-Stellen: https://stiftung-managerohnegrenzen.de/jobs